Ich brauche Musik. Ich brauche sie wie Liebe und Nahrung und Freiheit.

Und nichts bei mir läuft ohne Musik. Manchmal höre ich sie (Kopfhörer oder Anlage), manchmal habe ich sie in meinem Kopf (praktisch immer morgens schon beim Aufwachen), manchmal mache ich sie selbst.

Und heute Morgen fällt mir auf, auch bei meiner morgendlichen Gymnastik, die ich aus meiner Physiotherapie zur Erhaltung meiner Beweglichkeit mache, höre ich immer Musik.

Aber dann fiel mir eben auch auf, dass ich seit Tagen immer das selbe Album dabei abspiele. Es ist schon fast ein Ritual.

Musik an. Kopf aus. Körper los. Das ist eine wundervolle Entspannung.

Mein Gedanke ist nun, dass ich die Säulen zum Leben mit meiner MS, die ich immer mal wieder hier benenne, erweitere.

Diese Säulen sind ja:

Ernährung — Bewegung — Stressabbau

Und — ohne mir das je bewusst gemacht zu haben – die vierte Säule ist: Musik.

Musik heilt. Musik gibt Bedeutung. Musik gibt Kraft. Musik ist einfach gut.

Das Album, das ich nun also jeden Morgen höre, finde ich so wundervoll, dass ich es hier auch mal nennen möchte.

Es ist das Album OVO von Peter Gabriel. (Den mag ich sehr.)

Bei dem letzten Stück, „Make Tomorrow“ geht mir das Herz auf. Und es macht mich Denken. Über heute und über morgen. Und morgen vielleicht über heute. Morgen über morgen? Am Besten: heute über heute…. Naja.

Ich erlaube mir dieses Stück hier einfach mal von Youtube zu verlinken. Aber ich kann das ganze Album sehr empfehlen.