Schreiben, du fehlst

Dreizehnter Oktober ist jetzt. Am ersten habe ich „berichtet“ über meinen Schubstatus. War ein etwas heftigerer. 5 Tage Kortison war die Maßnahme der ersten Wahl. Neu für mich dabei: nicht via Infusion, sondern mit Tabletten. Das mache ja keinen Unterschied.

Ich werfe meinem Doc nichts vor. Aber das – stimmt für mich nicht.

Ich habe das mit den Infusionen immer supergut vertragen, hat prima gewirkt, praktisch keine Nebenwirkungen, also keine unmittelbar spürbaren, meine ich natürlich, Langzeit ist sicherlich ein anderes Thema.

Richtig „unangenehm“ ist das mit den Tabletten. Mein Körper fühlt sich völlig aufgepumpt an. Aufgedunsen. Vollkommen geschwächt. Vergiftet. Vergiftet, Vergiftet.

Und der Rückgang von der Entzündung ist nicht gut verlaufen. Nicht alles zurück gegangen. Aber da bleibt mein Körper noch dran. Ich gebe ihm ja Zeit zum Erholen.

Die ganzen Querelen mit dem Kortison haben mich total aus meinem Fokus gerissen. Langsam wieder reinkommen, das ist gerade meine Aufgabe. Das Schreiben, hier in meinem Blog, habe ich auch aus den Augen verloren. Und merke: es fehlt mir. Echt. Meine Gedanken auf diese Weise zu Sortieren und einen Versuch nach Klarheit zu unternehmen – das ist so wichtig für mich geworden.

Und weil ich auf was mir wichtig ist mich zu konzentrieren gelobt habe, komme ich dem Schreiben wieder näher.

Und schreibe…

2 Antworten zu „Schreiben, du fehlst”.

    1. Ich kann natürlich nur sagen, wie es mir damit ergangen ist. Mir haben die Tabletten nicht gut getan. Gar nicht. Die positive Wirkung war auch nicht so unmittelbar spürbar. Werde ich so nie wieder machen.

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