Foto: Farouk, Change
Foto: Farouk, Change

Es geht mir seit einiger Zeit MS-gesundheitlich nicht gut. Sicher auch ein Grund dafür, dass es so ruhig geworden ist um mich herum und auch hier in meinem Blog.

Massive Probleme – und nein, keine „Herausforderungen“, sondern Probleme(!) – mit meiner Symptomatik, alles nicht so top.

Ich war kürzlich im MRT (MRT-Beat-Party usw.). Okay, Bilder halt. Man sieht, was ist. Man sieht aber nicht, was es bedeutet.

Ich habe nochmal in mich reingehört. Oft, viel, lange. Mit Ruhe. Aufmerksam, lauschend, spürend. Und es zeichnet sich für mich ab, dass die „alternativen“ Wege auf lange Sicht für mich nicht wirklich in eine gute Richtung führen.

Vitamine, Öle, Ernährung, Sport, Stressreduktion. Alles das tut mir gut, verbessert meine gesamte Konstitution. Ich fühle mich besser und gesünder damit, kein Zweifel daran. Und ich werde das weiter so machen, das gibt mir ein gesünderes Lebensgefühl. Weitermachen.

Jedoch: die Entwicklung meiner MS, der Verlauf der Entzündungsaktivität meines Nervensystems, die immer weiter zunehmenden Symptome (sowohl in der Anzahl als auch in der Deutlichkeit ihrer Ausprägung) – diese Gesamtentwicklung ist nicht gut.

Ich denke, ich werde etwas verändern.

Veränderung ist immer dann gut, wenn man sie als gut erkennt. Sie als Chance begreift. Und dann losgeht.