Frohes Neues, wünsche ich Dir. Ein schlechter Blogger bin ich gewesen in all der letzten Zeit. Erst unkonzentriert – dann den Fokus verloren. Zu viel zu tun – und doch nichts gemacht. Immer zu viel – doch das Wichtige viel zu wenig.

Und nun? Ein neues Jahr. 2022! Wow… Neuer Schwung? Voller Elan? Kann sein – blöd nur, wenn du erstmal auf die Schnauze fliegst. So mir passiert, zwischen den Jahren. Nicht beim Free-Climbing, nicht beim Schlittschuhlaufen, nicht auf einem spannenden Survival-Trip…nein, im Wohnzimmer, auf dem Weg von der Couch zum Lichtschalter.

Zur Ruhe wollte ich mal kommen, das mache ich immer schon in dieser wundervollen , schwerelosen Zeitphase des Jahres, zwischen dem alten, dem abgelaufenen; Vergangenem. Und dem kommenden, dem aufbrechenden; dem Neuen.

Kam ich aber nicht. Zu hastig, schnell-schnell noch eben…rumms, platsch, peng.

Hand gebrochen. Was mir wirklich Sorgen bereitet. Denn ist es nicht so, dass meine körperliche Instabilität mich immer – und immer mehr – kurz vor knapp einer Vollinvalidität führt? Ich muss wirklich mehr aufpassen, mehr Acht geben. Und hier meine ich mal nicht die psychologische Achtsamkeit – sondern die rein technisch-körperlich-reale. Die mit Gravitation und Physik zu tun hat. Die uns vor harte, klare Fakten stellt.

Kein Neujahrsvorsatz, aber ein Ziel. Mehr Ruhe. Langsam! Sicherheit und Fokus.

Verzeih’ meine Abwesenheit, mein in der Welt zerstreut sein. Meinen Blog habe ich vernachlässigt. Aber an Dich habe ich viel gedacht. Ich fang neu an. Bin wieder hier.